Videokameras in deutschen Städten - Gegen nutzlose Überwachung

Videokameras in deutschen Städten - Gegen nutzlose Überwachung

Mehr Kriminalprävention und skameraschnelles Eingreifen der Sicherheitskräfte schafft Sicherheit, Kameras nicht auch private Kameras nicht!

Die Piratenpartei Essen spricht sich in ihrem Kommunalwahlprogramm in WFO 002 wie folgt aus: Gegen nutzlose Überwachung

Überwachungskameras können manchmal bei der Aufklärung von Straftaten mithelfen und diese erleichtern. Meistens jedoch bringt das Videomaterial keinen Zusatznutzen. Kameras bieten daher meistens nur einen bequemen Vorwand um Personal bei der Polizei einzusparen. In manchen Essener Gegenden wie z. B. im Großraum Steele ist der Personalabbau bereits Realität. Dort findet in den Nachtstunden und am Wochenende kein Wachbetrieb vor Ort mehr statt, sondern wird von der Hauptwache in der Essener Innenstadt bedient.

Wir treten mit Nachdruck dafür ein, dass hier nicht auf Kosten der Sicherheit der Einwohner die echte Polizei durch Kamera-Vogelscheuchen ersetzt wird. Anstatt, dass jede Ecke der Stadt in mäßiger Qualität gefilmt wird soll durch Präsenz von Polizei- und staatlichen Ordnungskräften insbesondere an Brennpunkten die Sicherheit echt und ohne den schlechten Beigeschmack der Überwachung gewährleistet werden. Dies wird in Essen bereits viele Jahre erfolgreich durch die sogenannte Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt in der Essener Innenstadt in Form der sogenannten Doppelstreife praktiziert. Die Reduzierung der Doppelstreife und damit den Ersatz staatlicher Ordnungskräfte durch private Sicherheitsfirmen lehnen wir entschieden ab.

Update für Essen!
- Am 25. Mai Piraten wählen!